Projekte für Schüler

Begeisterung früh fördern.

Roboter lernen tanzen

Vier Schulklassen aus dem Münchner Umland waren im Juli eingeladen, in den Räumen von ITQ einen Tag lang Technik mit einem gehörigen Schuss Spaß zu erleben. Das von Phoenix Contact initiierte Bildungsprojekt „RoboDanceCamp“ beruht auf drei Bausteinen in Form von Workshops. Im ersten Workshop lernen die Kinder, wie LEGO Mindstorms-NXT-Roboter programmiert werden. Im zweiten Workshop befassen sich die Teams mit der Programmierung der Nanoline-Steuerung von Phoenix Contact. Das neu erworbene Wissen über Ablaufsteuerungen setzen die Kinder unmittelbar für die Kontrolle der Bühneneffekte ein. Im dritten und letzten Workshop entwickeln die Jugendlichen ihre eigene Piratengeschichte und setzen sie in einer Choreographie um. Abschließend folgt die Präsentation der Geschichte. Mit Spannung haben die acht Vierer-Teams die Aufführungen der „Konkurrenten“ beäugt. Und wenn es auch bewusst  keine Platzierung gab, auf die erhaltene Teilnahme-Urkunde waren die Roboter-Entwickler zu Recht stolz.

Jung & Alt spielen zusammen

Auf der AUTOMATICA in München wurden im Mai die ersten Projekte der Stiftung einem größerem Publikum vorgestellt. Den Besuchern wurden interaktive Exponate wie die „Mechatronische Rennbahn“, „LEGO Mindstorms-Robotik“ und der „Roboter-Battle“ auf Kinect-Basis – eine Hardware zur Steuerung der Videospielkonsole Xbox – präsentiert. Für die jüngsten Messebesucher, aber auch für alle Junggebliebenen, gab es zusätzlich die Möglichkeit, erste Programmiererfahrungen mit LEGO Mindstorms zu machen. Das Besondere, betreut und präsentiert wurden diese Exponate von Studenten und Schülern der Stiftung, die von ihren Erfahrungen begeistert berichten konnten. Somit konnten die teilnehmenden Schüler der Stiftung die Messe mit einem Tagesausflug und sogar der Absolvierung eines einwöchigen Praktikums verbinden. Auch wenn die Energie am letzten Messetag etwas nachließ, waren unsere Praktikanten mit tollem Einsatz und Begeisterung bei der Sache und waren sich einig: „Wir haben das coolste Praktikum gemacht!“

Mädchen macht Technik Spaß!

Einmal im Jahr findet auf Bundesebene der Girls’ Day statt, ein Aktionstag, der speziell Mädchen und Frauen motivieren soll, technische und naturwissenschaftliche Berufe zu ergreifen.  Jedes Jahr im April entdecken Mädchen einen Tag lang spannende Arbeitsbereiche in Unternehmen, Hochschulen und Organisationen. Am 26. April war dieses Jahr auch  ein Team von 12 Mädchen bei uns in Garching zu Gast. Bei der Führung durch unsere Räumlichkeiten entdeckten  die Mädchen, dass „Technik mit Spaß“ durchaus kombinierbar ist.  Anhand spielerischer Exponate wie  „Das musikalische Webspiel“ oder „Die mechatronische Rennbahn“ – Ergebnisse gemeinsamer Teamsemesterarbeiten mit der TU München – wurden die Gruppe spielerisch auf das Thema Technik eingestimmt.  Anschließend sammelten die Mädchen im Rahmen eines LEGO Mindstorms-Workshop erste Erfahrungen mit Sensorik und grafischer Programmierung. Am Ende war das einstimmige Fazit - ein rundum schöner Tag mit der Stiftung „Technik macht Spaß!“ bei ITQ.

Mädchen zeigen wie's geht!

Unter dem Motto: „Bäckerei der Zukunft“ – ein gemeinsames Projekt der Universität Duisburg und dem zdi-Zentrum DU.MINT – fand am 26. Januar ein LEGO Mindstorms-Workshop in Wesel statt. 12 Schülerinnen und Schüler des Andreas-Vesalius-Gymnasiums haben sich der Aufgabe gestellt, ein neuartiges Transportsystem mit LEGO Mindstorms Robotern zu programmieren. Die Aufgabenstellung sah vor, ein Transportsystem so zu programmieren, dass Roboter aus einem Lager Teigwaren abholen und selbständig zu einem Backofen transportieren. Ein weiterer Roboter war für das Abholen der Brote und den Transport in ein zweites Lager zuständig. Um dies zu realisieren mussten die Teilnehmer verschiedene Herausforderungen durch Programmierung lösen. Bei der Abschlußpräsentation brillierte das Mädchenteam, bei denen die kleinen Roboter wie von Zauberhand genau an der richtigen Stelle stehenblieben und ihre Aufgabe erledigten. Zum Schluss waren sich alle einig, dass nur noch der Geruch von frischgebackenem Brot gefehlt hat.

Lego Migration Force

Gemeinsam mit der Willy-Brandt-Gesamtschule im Stadtteil Hasenbergl, eines der eher schwierigen Münchner Viertel mit hohem Migrationsanteil, hat die Stiftung im Sommer 2011 ein Pilotprojekt gestartet. Ziel des Projektes war, Kinder mit Migrationshintergrund zu begeistern: „Für die Schule, für Technik und für ein friedvolles soziales Miteinander“. Der Ansatz war, die Schüler durch Studenten der TU München coachen zu lassen und gemeinsam auf die FLL vorzubereiten. Das Team „Lego Migration Force“ der Willy-Brandt-Gesamtschule bestand aus 10 Jungs aus 9 Nationen und wurde über einen Zeitraum von 6 Monaten von Studenten, die durch die Stiftung „Technik macht Spaß!“ gesponsert wurden, auf diesen Wettkampf vorbereitet. Das erfreuliche Ergebnis war, dass das frisch aus der Taufe gehobene Team gleich beim ersten Antritt eines technischen Wettbewerbs den Preis im sogenannten Robot-Design gewonnen hat.