Die Gerda Stetter Stiftung

Eine Vision.

„Bis zum Jahre 2021 sollen in jeder Schule und in jedem Kindergarten in Deutschland eine Technik-AG etabliert werden.“

~ Dr. Rainer Stetter - Vorstand & Stiftungsgründer

Seit über zehn Jahren engagiert sich die ITQ GmbH für interdisziplinäre Projekte mit Universitäten, um Studenten eine praxisnahe und industrietaugliche Ausbildung zu vermitteln. Mit der Gründung der Gerda Stetter Stiftung „Technik macht Spaß!“ möchte Dr. Rainer Stetter, Geschäftsführer der ITQ GmbH, nun auch Kinder und Jugendliche für Technik begeistern. Im Fokus stehen dabei der Spaß im Umgang mit Technik und das spielerische Erfahren von technischer Projektarbeit.

Dr. Rainer Stetter - Vorstand & Stiftungsgründer

Dr. Rainer Stetter, Vorstand und Stiftungsgründer

Geschäftsführer ITQ GmbH

Immer wieder wird mir die Frage gestellt: „Warum tun Sie das eigentlich?“ Nun, ein wesentliches Momentum für unsere Ziele und Aktivitäten sind persönliche Erlebnisse. Selbst aus sogenannten „einfachen Verhältnissen“ stammend, weiß ich sehr genau, wie maßgeblich eine gute Ausbildung darüber entscheidet, wie sich die Lebensverhältnisse im Laufe eines Lebens entwickeln.

Aus dieser persönlichen Erkenntnis heraus gehen wir konkret auf entsprechende soziale Umfelder zu und haben als eine der ersten Maßnahmen unser LEGO Mindstorms „Lego Migration Force“ gegründet, ein Schülerteam, das aus 10 Jungs aus 9 Nationen besteht. Wie sehr die Förderung von Kindern aus - wie man heutzutage so gerne sagt -„bildungsfernen“ und „sozialschwachen“ Schichten fruchtet, sieht man daran, dass dieses Team gleich den ersten Preis im RobotDesign bei der Regionalausscheidung der FLL (FIRST LEGO League) gewonnen hat. Besonders erfreulich war das Feedback der Lehrer, dass die Schüler durch die Mitarbeit an diesem Projekt einen deutlichen Motivationsschub erhalten haben, was sich sehr positiv sowohl auf ihre Schulleistungen als auch auf ihr Sozialverhalten ausgewirkt hat.

Eine weitere persönliche Erkenntnis, die ich über mei- ne eigenen Kinder tagtäglich erlebe, ist, dass sich die Form der Wissensvermittlung in den Schulen in den letzten Jahrzehnten nicht wesentlich verändert hat. Diese Situation erachte ich als sehr kritisch. Wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich mich damals schon oft in der Schule gelangweilt. Wie groß muss erst heute die Langeweile unserer Kinder sein, wenn man bedenkt, welche Ablenkungsmöglichkeiten (Internet, Spielkonsolen, Handy, Privatfernsehen) es heute gibt und mit denen vergleicht, die es vor 20 Jahren gab. Deshalb überlegen wir ganz intensiv, wie man Wissen attraktiv vermitteln kann, um Jung und Alt zu begeistern. Diese Begeisterung zu generieren ist uns mehr als einmal gelungen.